WINTERDEPRESSION
Viele Menschen leiden im Herbst/Winter unter Befindlichkeitsstörungen mit Herabsetzung des allgemeinen Wohlbefindens und Leistungsminderung.
Bei dieser saisonal abhängigen Depression (SAD) handelt es sich um eine relativ häufig vorkommende Erkrankung. Neben verminderter Aktivität und depressiver Verstimmung können auch eine Zunahme des Appetits und Körpergewichts sowie ein typischer Kohlenhydratheißhunger auftreten. Meist kommt es auch zu vermehrter Müdigkeit und Schlafdauer.

MEHR WOHLBEFINDEN IN DER DUNKLEN JAHRESZEIT
Zur Behandlung der lichtabhängigen saisonalen Depression hat sich die Lichttherapie als sehr effiziente Methode etabliert.

Die Wirkung wird über das Auge vermittelt und der antidepressive Effekt stellt sich bereits nach wenigen Tagen ein. Für die Behandlung wird Licht mit vollem Spektrum außer UV und IR in hoher Intensität verwendet. Vorsicht: Solarium ist keine Lichttherapie und kann diese auch nicht unterstützen. Ganz im Gegenteil: im Solarium strahlt UV-Licht und man sollte eine Schutzbrille tragen.

EINGESCHRÄNKTE ANWENDUNG
Vorsicht ist geboten bei Augenerkrankungen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Lithium oder trizyklischer Antidepressiva ist eine augenärztliche Kontrolle notwendig.